Biographie I biography

„Nina Kupczyk hat in der Vergangenheit durch eine ganze Reihe überaus gelungener Arbeiten auf sich aufmerksam gemacht, etwa „Der Kaiser von Atlantis“ von Viktor Ullmann. Zuletzt setzte sie sich unter dem hübsch sperrigen Titel „urmozart@amadeus_total.kind.de“ auf faszinierende Weise mit Mozart auseinander. Der Regie-Guru Peter Konwitschny adelte Nina Kupczyk mit der Feststellung: „Sie können Theater entfesseln.“ (Hamburger Abendblatt, April 2013)

Nina Kupczyk, geboren in Bremen, arbeitet als Regisseurin und Autorin für Theater und Film.

Sie erhielt ab dem vierten Lebensjahr Violinunterricht bei ihrem Vater, dem langjährigen 1. Konzertmeister des Philharmonischen Staatsorchesters Bremen, Franz Josef Kupczyk und wurde mit 16 Jahren Jungstudentin der Hochschule der Künste in Bremen. Parallel erhielt sie eine Tanzausbildung am Bremer Theater am Goetheplatz. Nach dem Abitur studierte sie Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Peter Konwitschny und Psychologie an der Universität Bremen mit Schwerpunkt Forensik, Diplom mit der Untersuchung zum Thema „Kunst als rechtsfreier Raum“.

Sie hospitierte und assistierte bei Werner Schroeter, Günther Krämer, Andreas Homoki am Theater Bremen, der Staatsoper Hamburg und der Komischen Oper Berlin. Weitere Regiemeisterkurse bei Peter Konwitschny und Calixto Bieito sowie Studien der multimedialen Komposition bei Peter Michael Hamel rundeten ihr Studium ab. Sie wurde von der Rusch-Stiftung gefördert und war Stipendiatin des Richard-Wagners Verbandes, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie des internationalen Forums des Berliner Theatertreffens.

Nina Kupczyk schrieb und inszenierte ihre Stücke „Des Kindes Mozart“ bei Radio Bremen und dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg sowie „Urmozart“ am Theater unterm Dach in Berlin und Monsun Theater Hamburg. Sie führte Regie am Theater Kiel bei der Kinderoper „La figlia del Mago“ (DE), an der Hamburgischen Staatsoper bei „Der Kaiser von Atlantis“ und „Vanitas_Everyman“ von Salvatore Sciarrino, am Opernloft in Hamburg bei „Cosi fan tutte“, „Rusalka“ am Theater Hagen und „Don Giovanni“ an der Oper Halle, „Don Pasquale“ am Gerhard- Hauptmann- Theater Görlitz und „Renard“ mit den Berliner Philharmonikern.

Nach ihrem Drehbuch drehte sie mit Studio Hamburg den Kinokunstfilm „Des Kindes Mozart“(Prädikat wertvoll), der auf den Filmfestivals Konstanz und Oberhausen sowie im Deutschen Schauspielhaus Hamburg gezeigt wurde.

Seit 2014 entwickelt Nina Kupczyk als Autorin und Regisseurin neue Musiktheaterformate für internationale Konzerthäuser wie für die Philharmonie Luxemburg und das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, das Festival Lucerne, dem Musikverein Wien, für das Konzerthaus Wien, für die Tonkünstler und das Festspielhaus St. Pölten und für die Berliner Philharmoniker.

Sie schrieb und inszenierte durchweg als Uraufführungen in bis zu vier Sprachen, mit klassischem Musikrepertoire als auch Neukompositionen zeitgenössischer Komponisten, für Orchesterbesetzung: Peer Gynt 2.0 (Grieg), Vivaldis letzter Tanz (Vivaldi), Der Zauberlehrling (Diverse), Nussknacker (Tschaikowsky) sowie für Ensemble und Solisten: Aschenputtel (Ivan Boumans) Koproduktion mit dem Festival Lucerne (UA Luxemburg/Premiere Schweiz), Die Sterntaler (Diverse), Bout’chou (Diverse), Pinocchio (Gordon Kampe) und Kalif Storch sowie Projektreihen für junges Publikum: Loopino 2016/17 6-teilig mit dem Armida-Quartett, Asya Fateyeva, Anneleen Lenaerts, Haoxing Liang/Jean-Marc Apap, Ramon Ortega Quero und dem Gemüseorchester Wien sowie Loopino 2017/18 5-teilig mit Fabrice Millischer, dem Trio Koch, Adelaide Fernere, Artemadoline und dem Arcis Saxophon Quartett.

Für die Tonkünstler und das Festspielhaus St. Pölten erarbeitet sie „Die Königin der Farben“ und „Der Kleine Nussknacker“ (Guy de Cheyron), für die Jeunesse Wien und das Konzerthaus Wien „Don Giovanni“ und „Scheherazade“ sowie „Der Freischütz“ für den Musikverein Wien.

Als Autorin veröffentlicht Nina Kupczyk seit 1995 diverse Texte in Zeitschriften und Anthologien (Federwelt, Worthandelverlag, S. Fischer-Verlag, Athena-Verlag).

Ihre Texte wurden von diversen Rundfunkanstalten eingesprochen und gesendet (Radio Bremen, Nordwestradio, Deutschlandfunk). Im Jahr 2000 wurde sie zur Präsentation ihres Romans „Der Lehrer und das Wunderkind“ zur Bookexpo Chicago eingeladen. 2005 kam der Lyrik-und Prosaband „Aus der verbotenen Stadt“ heraus. 2013 „Liebe und andere Ungereimtheiten“ im Athena Verlag, „Die Kunst der Empathie“ erschien im Juni 2015.

Zusammen mit dem Komponisten Max van der Rose gründete sie 2013 das Künstlerkollektiv Transform23.

Nina Kupczyk is a director and author.

Nina Kupczyk studied opera direction and multimedial composition at the College for Music and Theatre Hamburg under Peter Konwitschny, Calixto Bieito and studied Psychology at Bremen University. She sat in/assisted, among others, by Peter Konwitschny, Werner Schroeter und Andreas Homoki at the Bremen theatre, Hamburg State Operahouse and Komische Oper Berlin. She completed her studies with Direction Master courses by Peter Konwitschny.

Up to now she has directed and produced for Radio Bremen, Deutsches Schauspielhaus Hamburg (Des Kindes Mozart), at the theatre in Kiel the children’s opera “La figlia del Mago“ (DE), at the Hamburg State Opera House ”The Kaiser from Atlantis“, Amadeus Superstar (direction and text) at the Monsun-Theatre Hamburg and at the Theater unterm Dach Berlin, “Vanitas“ by Salvatore Sciarrino at Hamburg State Opera , “Cosi fan tutte“ at Opernloft Hamburg, “Was ein Prophet auch künde“ a scenic cycle to poems by Daniil Charms at Hamburg State Opera), “Rusalka” at Theater Hagen, “Don Giovanni at Opera Halle, “Don Pasquale” at Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz, Butterfly for Opernloft Hamburg.
Since 2014 she has been writing and developing new formats for young audiences: for the Philharmonie Luxembourg and Orchestre Philharmonique du Luxembourg with international teams, ensembles and musicians in four languages:

»Peer Gynt 2.0« Philharmonic Luxembourg, direction and text / world premiere (orchestra project)
»Vivaldi’s Last Dance« Philharmonic Luxembourg, direction and text / world premiere (orchester project)
»The Sorcerer’s Apprentice« Philharmonic Luxembourg, direction and text / world premiere (orchester project)
»Die Sterntaler« Philharmonic Luxembourg, direction and text / world premiere
»Cinderella« Philharmonic Luxembourg, direction and lyrics (german, french), composition Ivan Bourmans Coproduction of the Luxembourg Philharmonic / premiere with Festival Lucerne / Swiss premiere
»Bout’chou«, Philharmonic Luxembourg, direction and lyrics (german, english, french, luxemburgish)
»Loopino 2016/17« Philharmonic Luxembourg, 6-part project series with 6 international ensembles, direction and lyrics (luxembourgish, french) / world premieres
„Nutcracker“ Philharmonic Luxembourg, direction and text / world premiere (orchestra project)
»Loopino 2017/18« Philharmonic Luxembourg, 5-part project series with 5 international ensembles, direction and lyrics (luxembourgish, french) / world premieres
»Pinocchio« Philharmonic Luxembourg, direction and text / world premiere, composition Gordon Kampe
»Kalif Storch« Philharmonic Luxembourg, direction and text / world premiere.

And »The queen of colours «, »Don Quiotte« and »The little nutcracker« for the Festspielhaus St. Pölten, »Don Giovanni« with Jeunesse Wien and Konzerthaus Wien and »Scheherazade« with Jeunesse Wien and Konzerthaus Wien, »Der Freischütz« for Musikverein Wien and “Renard” with Berliner Philharmoniker under the direction of Oksana Lyniv.

She shot, together with Studio Hamburg, the cinematic art film „Des Kindes Mozart_sotto voce.in der Nacht“, an „important piece of work demonstrating a theatre in film“ and which was so important that the Board of Film Classification Wiesbaden honored it with a „Prädikat“ and it was shown at film festivals in Konstanz and Oberhausen as well as the Deutsche Schauspielhaus Hamburg.

Since 1995 Nina Kupczyk has published various texts in magazines and anthologies (Federwelt, Worthandelverlag, S. Fischer-Verlag, Athena-Verlag). Her texts were broadcast by various Radio Broadcasting Corporations (Nordwestradio, Deutschlandfunk). In 2000 she was invited to the Bookexpo Chicago with her novel „The Lehrer und das Wunderkind“.

In 2005 the lyric and prose volume „Aus der verbotenen Stadt“ was published. ln 2013 – 2021 „Liebe und andere Ungereimheiten“ and „Sehnsucht“ by Athena-Verlag, in 2015 „Die Kunst der Empathie“ by Akademiker Verlag.
Nina Kupczyk received a scholarship from the Richard Wagner Association, the Music and Theatre College Hamburg, and the International Forum des „Berliner Theatertreffens“.